Für Kaufinteressenten
Das Exposé sagt, was steht. Nicht, was daraus werden könnte.
Bevor Sie bieten: was auf dem Grundstück steht, was gemessen an der Umgebung noch ginge – und was der Verkäufer Ihnen nicht sagt.
01
Das Problem, das Sie kennen.
- Der Preis richtet sich nach dem Bestand, Ihr Interesse nach dem Potenzial.
- Bis ein Architekt etwas sagen kann, ist das Objekt verkauft.
- „Aufstockung möglich“ steht im Exposé, belegt ist es nie.
- Sie bieten gegen andere, die genauso wenig wissen.
02
Wie es abläuft.
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1
Vor dem Besichtigungstermin prüfen
Kostenlos, in einer Minute. Sie sehen das Flurstück aus dem Kataster, nicht die Beschreibung des Verkäufers.
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2
Vor dem Gebot rechnen und belegen
Der Potenzialbericht für 149 € inkl. 19 % USt: Bestand, Umgebungsmaßstab und das Delta in Zahlen, dazu, was offen ist. Damit wissen Sie, wofür Sie bieten – und das gehört in die Verhandlung, nicht in die Hoffnung.
03
Bieten mit einer Zahl statt mit einem Gefühl.
Der Unterschied, um den es im Ankauf geht.
Ein Zweifamilienhaus, Baujahr 1961, im Exposé mit dem Satz „Aufstockung nach § 246e denkbar“. Zwei Vollgeschosse, 7,10 m Traufhöhe. Der Umgebungsmaßstab im Median der Nachbarn: 7,40 m.
Die Differenz beträgt 30 Zentimeter. Das ist kein Geschoss, das ist Messrauschen: Aus der Umgebung lässt sich hier keine Aufstockung ableiten. Übrig bliebe eine Abweichung, der die Gemeinde zustimmen müsste – und dazu sagt der Satz im Exposé nichts. Wer das vor dem Gebot weiß, bietet auf den Bestand. Wer es danach erfährt, hat das Potenzial mitbezahlt.
Die Zahlen sind ein Beispiel zur Erklärung des Vorgehens, keine Aussage über ein bestimmtes Grundstück.
04
Was es kostet, was es spart.
0 €
für die Vorauswahl, je Adresse
149 € inkl. 19 % USt
für den belegten Bericht
48 h
in der Regel bis zum Bericht
05
Warum das trägt.
- Sie zahlen einen Festpreis, bevor Sie sechsstellig bieten.
- Ein belegtes Nein ist im Ankauf mehr wert als ein vages Ja: Es nimmt Sie aus einem Bieterverfahren heraus, das Sie ohnehin verloren hätten.
- Jede Aussage hat eine Quelle, die Sie dem Verkäufer vorlegen können.
- Sie brauchen keine Unterlagen vom Eigentümer. Die Adresse genügt.
Datenbasierte Potenzialeinschätzung, keine Rechtsberatung. Was die Daten nicht hergeben, steht als „noch zu klären“ im Bericht.
Häufige Fragen
Ich besitze das Grundstück noch nicht. Geht das trotzdem?
Ja. Ausgewertet werden öffentliche und amtliche Daten – dafür braucht es keine Zustimmung des Eigentümers und keine Unterlagen von ihm.
Wie schnell bekomme ich das?
Die Ersteinschätzung sofort, den Bericht in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Den Bericht liefern wir derzeit von Hand aus. Läuft eine Gebotsfrist, nennen Sie sie bei der Bestellung.
Kann ich mehrere Objekte gleichzeitig prüfen?
Kostenlos ja, so viele Sie wollen. Mengenpreise oder Kontingente für bezahlte Berichte gibt es noch nicht; wenn Sie regelmäßig mehrere Objekte prüfen lassen, schreiben Sie uns.
Ersetzt das die Due Diligence?
Nein. Es ist die Stufe davor: die Entscheidung, ob sich eine lohnt. Altlasten, Baulasten, Grundbuch und Verträge prüft es nicht.
Was, wenn der Verkäufer schon ein Gutachten hat?
Dann vergleichen Sie es mit dem Bericht. Die Zahlen darin kommen aus amtlichen Quellen und sind nachprüfbar – ein Gutachten im Auftrag des Verkäufers ist beides nicht zwingend.