Wohnraumpotenzial

Datenherkunft

Jede Zahl kommt aus einer amtlichen Quelle.

Keine Schätzwerte, keine Erfahrungssätze. Wo eine Quelle schweigt, steht das im Bericht.

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01

Die Quellen im Einzelnen.

ALKIS

Amtliches Liegenschaftskataster-Informationssystem der Länder. Liefert Flurstücksgrenzen, Fläche und Gebäudeumrisse.

LoD2

Amtliches 3D-Gebäudemodell der Landesvermessung. Liefert die Höhen des Bestands.

Laserscan

Airborne Laserscanning der Landesvermessung. Liefert Gelände, Dachformen und Baumhöhen als Messpunkte.

BORIS

Bodenrichtwertinformationssystem der Gutachterausschüsse.

XPlanung

Bundesweiter Standard für digitale Bauleitpläne. Wo ein Bebauungsplan so vorliegt, wird er ausgewertet.

Bundesanstalt für Gewässerkunde

Hochwassergefahren- und Risikokarten.

Bundesamt für Naturschutz

Schutzgebiete.

Umweltbundesamt

Lärmkartierung nach der Umgebungslärmrichtlinie.

Stadt oder Gemeinde vor Ort

Veröffentlichte Beschlüsse und Leitfäden zur Anwendung der neuen Erleichterungen, mit Fundstelle und Datum. Keine Prognose für den Einzelfall.

02

Wie aus Quellen eine Aussage wird.

Vier Schritte, und jeder hinterlässt eine Fundstelle.

  1. 1

    Verorten

    Aus der Adresse wird ein Flurstück. Grenzen und Fläche kommen aus dem Liegenschaftskataster.

  2. 2

    Bestand messen

    Höhe und Kubatur aus dem amtlichen 3D-Gebäudemodell, gegengeprüft am Laserscan. Wo beide auseinandergehen, steht die Spanne im Bericht.

  3. 3

    Umgebung messen

    Der Median der Nachbargebäude – der Maßstab, an dem § 34 BauGB misst. Im Bericht steht, wie viele Gebäude herangezogen wurden.

  4. 4

    Recht zuordnen

    Festsetzungen aus dem Bebauungsplan, soweit maschinenlesbar. Dazu, ob sich die Gemeinde in Beschlüssen oder Leitfäden öffentlich geäußert hat – mit Fundstelle und Datum.

03

Grenzen, die wir nicht verschweigen.

Wer mit Messdaten arbeitet, schuldet die Fehlerbalken mit.

  • Nicht jede Quelle deckt jedes Bundesland gleich gut ab. Was fehlt, wird im Bericht als offener Punkt benannt.
  • Von rund 78.800 digitalisierten Bebauungsplänen liegt nur ein kleiner Teil maschinenlesbar vor.
  • Gebäudehöhen aus LoD2 können je nach Dachform und Punktdichte um mehr als einen Meter abweichen.
  • Glasdächer liefern im Laserscan wenige Messpunkte – dort ist die Fläche unsicherer als anderswo.
  • Bodenrichtwerte sind Zonenwerte, keine Grundstückswerte. Deshalb gibt es im Bericht eine Bandbreite, keine Zahl.

Datenbasierte Potenzialeinschätzung, keine Rechtsberatung. Was die Daten nicht hergeben, steht als „noch zu klären“ im Bericht.

04

Die Dienste, aus denen abgerufen wird.

Wer nachsehen will, findet hier den Einstieg. Das Datum sagt, wann wir zuletzt selbst dort waren.

Fundstelle: BORIS-D, Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse – Bodenrichtwerte mit Stichtag, Nutzungsart und Bezugs-GFZ · Stand: 11.09.2026

Fundstelle: XPlanung, Leitstelle des Bundes – der Standard, in dem Bebauungspläne maschinenlesbar vorliegen · Stand: 11.09.2026

Fundstelle: Geoportal der Bundesanstalt für Gewässerkunde – Überschwemmungsgebiete und Hochwassergefahrenkarten · Stand: 11.09.2026

Fundstelle: Geodienste des Bundesamtes für Naturschutz – Schutzgebiete mit Verordnung und Fundstelle · Stand: 11.09.2026

Fundstelle: Geodatenzentrum des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie – Verwaltungsgrenzen, über die eine Koordinate ihre Gemeinde findet · Stand: 11.09.2026

Fundstelle: Umweltbundesamt – Lärmkartierung nach der Umgebungslärmrichtlinie · Stand: 11.09.2026

Fundstelle: Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen (AdV) – Trägerin von ALKIS und des 3D-Gebäudemodells LoD2; abgerufen werden die Dienste der einzelnen Länder · Stand: 11.09.2026

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